Schulung
Auswirkungen der Reform des Verbraucherkreditrechtes auf Zahlungsvereinbarungen
netto pro Person inklusive Online-Zugriff auf die Seminarunterlagen
Ortsunabhängiges Online-Webinar via Zoom. Es gelten die AGB.
Am 20.11.2026 tritt die Reform des Verbraucherkreditrechtes in Kraft. Das könnte Auswirkungen auf Zahlungsvereinbarungen in der Forderungseinziehung haben, wenn Zahlungsvereinbarungen künftig als Verbraucherkredit qualifiziert werden. Unser Experte beleuchtet die Rechtslage und zeigt, was für und gegen die Einordnung spricht und welche Chancen und Risiken sich aus der Bewertung ergeben. Sodann erfahren Sie, welche Anforderungen bei einer entsprechenden Einordnung an Information, Erläuterung, Dokumentation, Bonitätsprüfung und Widerrufsbelehrung entstehen und wie diese in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden können.
Teil I: Problemstellung und Lösungsansätze
Wann fällt eine Zahlungsvereinbarung unter das Verbraucherkreditrecht? Im Mittelpunkt stehen die rechtliche Einordnung, Argumente für und gegen die Anwendung der Verbraucherkreditrechtes und die Konsequenzen für die bisherige Praxis.
- Zahlungsvereinbarung, Zahlungsaufschub und unentgeltliche Stundung.
- Bedeutung von Einigungsgebühren, Verzugszinsen und zusätzlichen Kosten als Entgelte
- Argumentationshilfen anhand von Gesetzgebung und Rechtsprechung.
- Handlungsmöglichkeiten und Risiken für die weitere Nutzung von Zahlungsvereinbarungen.
15 Minuten Pause
Teil II: Praktische Umsetzung bei Anwendung des Verbraucherkreditrechts
Wie wäre vorzugehen, wenn Zahlungsvereinbarungen als Verbraucherkredit behandelt werden? Dieser Teil zeigt den Anpassungsbedarf bei Unterlagen, Abläufen und internen Kontrollen auf.
- Vorvertragliche Informationsblätter und verständliche Erläuterungsprozesse.
- Formanforderungen, Pflichtangaben und Dokumentationspflichten.
- Bonitätsprüfung und Umgang mit fehlenden Angaben.
- Widerrufsbelehrung und Bearbeitung von Widerrufen.
- Anpassung der Arbeitsabläufe und Qualitätssicherung.