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Schulung

Auswirkungen der Reform des Verbraucherkreditrechtes auf Zahlungsvereinbarungen

Veranstaltungsnummer
S260111
Zielgruppe
Inkassodienstleister, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Fach- und Führungskräfte im Forderungsmanagement, insbesondere Verantwortliche für Zahlungsvereinbarungen, Prozessgestaltung und Qualitätssicherung.
Wann
06.11.2026, 10:00 - 12:00 Uhr
Kosten
249 €

netto pro Person inklusive Online-Zugriff auf die Seminarunterlagen

Rahmenbedingungen

Ortsunabhängiges Online-Webinar via Zoom. Es gelten die AGB.

Wir wollen mehr
Fortbildungen bei der JSR Projekt & Schulung GmbH sollen anwendungsorientiert sein, Praxiswissen auf den Punkt bringen und sofort anwendbar machen. Deshalb möchten wir nicht nur Wissen strukturiert aktualisieren und erweitern, sondern mit Ihnen die Arbeitsschritte der Praxis Schritt für Schritt durchgehen und notwendige Arbeitshilfen sofort erstellen. Zurück in der Kanzlei oder dem Unternehmen, sollen Sie nicht grübeln, wie Sie die Fortbildung umsetzen, sondern alle Arbeitshilfen von der Fortbildung sofort mitbringen: Mustertexte, Checklisten, Arbeitsanweisungen und mehr.
Die Ziele der Veranstaltung

Am 20.11.2026 tritt die Reform des Verbraucherkreditrechtes in Kraft. Das könnte Auswirkungen auf Zahlungsvereinbarungen in der Forderungseinziehung haben, wenn Zahlungsvereinbarungen künftig als Verbraucherkredit qualifiziert werden. Unser Experte beleuchtet die Rechtslage und zeigt, was für und gegen die Einordnung spricht und welche Chancen und Risiken sich aus der Bewertung ergeben. Sodann erfahren Sie, welche Anforderungen bei einer entsprechenden Einordnung an Information, Erläuterung, Dokumentation, Bonitätsprüfung und Widerrufsbelehrung entstehen und wie diese in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden können.

Die Themen im Überblick

Teil I: Problemstellung und Lösungsansätze

Wann fällt eine Zahlungsvereinbarung unter das Verbraucherkreditrecht? Im Mittelpunkt stehen die rechtliche Einordnung, Argumente für und gegen die Anwendung der Verbraucherkreditrechtes und die Konsequenzen für die bisherige Praxis.

  • Zahlungsvereinbarung, Zahlungsaufschub und unentgeltliche Stundung.
  • Bedeutung von Einigungsgebühren, Verzugszinsen und zusätzlichen Kosten als Entgelte
  • Argumentationshilfen anhand von Gesetzgebung und Rechtsprechung.
  • Handlungsmöglichkeiten und Risiken für die weitere Nutzung von Zahlungsvereinbarungen.

15 Minuten Pause

Teil II: Praktische Umsetzung bei Anwendung des Verbraucherkreditrechts

Wie wäre vorzugehen, wenn Zahlungsvereinbarungen als Verbraucherkredit behandelt werden? Dieser Teil zeigt den Anpassungsbedarf bei Unterlagen, Abläufen und internen Kontrollen auf.

  • Vorvertragliche Informationsblätter und verständliche Erläuterungsprozesse.
  • Formanforderungen, Pflichtangaben und Dokumentationspflichten.
  • Bonitätsprüfung und Umgang mit fehlenden Angaben.
  • Widerrufsbelehrung und Bearbeitung von Widerrufen.
  • Anpassung der Arbeitsabläufe und Qualitätssicherung.