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Schulung

Geschäftsgebühr intensiv

Veranstaltungsnummer
S270102
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an Sachbearbeiter:innen, Team- und Abteilungsleiter:innen von Inkassodienstleistern sowie Mitarbeiter*innen in Anwaltskanzleien, die den außergerichtlichen Forderungseinzug bearbeiten oder auch Workflows verantworten.
Wann
19.01.2027, 09:00 - 11:00 Uhr
Kosten
249 €

netto pro Person inklusive Online-Zugriff auf Seminarunterlagen über eine Lernplattform

Rahmenbedingungen

Ortsunabhängiges Online-Webinar via Zoom. Es gelten die AGB.

Wir wollen mehr
Fortbildungen bei der JSR Projekt & Schulung GmbH sollen anwendungsorientiert sein, Praxiswissen auf den Punkt bringen und sofort anwendbar machen. Deshalb möchten wir nicht nur Wissen strukturiert aktualisieren und erweitern, sondern mit Ihnen die Arbeitsschritte der Praxis Schritt für Schritt durchgehen und notwendige Arbeitshilfen sofort erstellen. Zurück in der Kanzlei oder dem Unternehmen, sollen Sie nicht grübeln, wie Sie die Fortbildung umsetzen, sondern alle Arbeitshilfen von der Fortbildung sofort mitbringen: Mustertexte, Checklisten, Arbeitsanweisungen und mehr.
Die Ziele der Veranstaltung

Die außergerichtliche Tätigkeit des Rechtsdienstleisters ist im Forderungseinzug von elementarer Bedeutung. Sie ist facettenreich mit den schriftlichen Zahlungsaufforderungen an die Schuldnerseite, telefonische Kommunikation und im Rahmen der Informationsbeschaffung. Das Webinar vermittelt Ihnen die differenzierten Regelungen der Nr. 2300 VV RVG sowie den Auftrag für ein einfaches Schreiben i.S.d. Nrn. 2301, 2300 VV RVG. Es werden gebührenrechtliche Bewertungen und seine Auswirkungen der Rechts- und Inkassodienstleistung vorgestellt. Damit Sie verdiente Gebühren nicht unbeachtet lassen, zeigt Ihnen die Dozentin an Fallbeispielen aus der Praxis, welche Tatbestände zu Erhöhungen der Regelgebühr führen und Reduzierungen geboten sind. Ferner erhalten Sie praxisrelevante Tipps zur gebührenoptimierten Gestaltung Ihres Workflows, auch im Hinblick auf die zu beachtende Anrechnung bei Einleitung des Gerichtsverfahrens, den zugrundezulegenden Gegenstandswert, Rechtsgrundlagen der Erstattungsfähigkeit sowie Hinweispflichten

Die Themen im Überblick
  • Systematische Einordnung der Geschäftsgebühr im VV RVG
  • Rechts- oder Inkassodienstleistung und warum muss man das unterscheiden?
  • Genauer betrachtet: Tatbestandsmerkmale der Nr. 2300 Abs. 2 VV RVG, auch im Kontext der Wertgebühren nach § 13 RVG
  • Wie ermittelt sich der Gegenstandswert, auch bei Auftragserweiterungen?
  • Welche Höhe des Gebührensatzes passt im konkreten Fall bei einem Satzrahmen von 0,5 bis 2,5 und zwei Schwellengebühren?
  • Welcher Gebührensatz beim ersten Anspruchsschreiben?
  • Zahlreiche Praxisfälle, die zu einer Erhöhung der Geschäftsgebühr führen
  • Wann liegt ein einfacher Fall vor und welche Auswirkungen ergeben sich daraus?
  • Geschäftsgebühr beim Auftrag für ein Schreiben einfacher Art
  • Erhöhung der Geschäftsgebühr bei mehreren Auftraggebern
  • Die Anrechnung der Geschäftsgebühr bei Einleitung des Gerichtsverfahrens; taktische Workflowplanung
  • Rechtsgrundlagen der Erstattungsfähigkeit
  • Berufsrechtliche Hinweispflichten mit Formulierungshilfen zur Implementierung in Ihre Software